AfD demaskiert sich erneut: Pressefreiheit unerwünscht

 

Die AfD-Fraktion im Hochtaunuskreis hat in der gestrigen Sitzung des Kreistages zum wiederholten Mal Journalistinnen und Journalisten pauschal angegriffen – siehe FR-Artikel ‚AfD greift erneut Medien an‘. Dazu erklärt Ulrich Wilken, rechts- und medienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Der Parteichef der AfD im Hochtaunuskreis, Peter Lutz, hat die AfD einmal mehr demaskiert. Seine Behauptungen im Kreistag, dass Medien per se die Wahrheit manipulieren, macht eines sehr deutlich: Die AfD versucht die Bevölkerung aufzuhetzen und hinters Licht zu führen. Hier ist die Pressefreiheit in Gefahr.“

Bemerkenswert sei dies auch vor dem Hintergrund, dass die AfD aktuell den Dreh eines Satirevideos als Beweis für diese Manipulation ins Feld geführt habe, so Wilken. Hier zeige sich mit welch dreisten Lügen und Falschinformationen die AfD versuche, Bürgerinnen und Bürger zu verunsichern. Dass der für den Videodreh verantwortliche Comedian nun Morddrohungen bekomme, nehme die AfD hierbei mindestens billigend in Kauf.

Wilken: „Gegenüber den Medien wird eine Drohkulisse aufgebaut, die Journalisten vor AfD-kritischer Berichterstattung ängstigen soll. Dass Antifaschisten seitens der AfD gestern im Hochtaunus-Kreistag dann auch noch als Terrororganisation bezeichnet wurden, ist ein weiterer Ausdruck ihres demokratiefeindlichen Gedankenguts. Klar ist: Die Angriffe der AfD auf die Medien sind ein Angriff auf eine zentrale Institution unserer Demokratie. Sie rufen schlimme Erinnerungen an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wach.“

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