Ehe für alle: Unerträgliche Diskriminierung homosexueller Paare endlich beenden

Anlässlich der seitens der SPD angekündigten Beschlussfassung im Bundestag über einen Gesetzentwurf zur ‚Ehe für alle‘ erklärt Ulrich Wilken, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„DIE LINKE kämpft schon seit geraumer Zeit für eine völlige Gleichstellung homosexueller Paare. 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland befürworten sie. In über 20 Ländern wird sie wie selbstverständlich praktiziert. Nur die Vertreterinnen und Vertreter von CDU/CSU und allen voran Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verhinderten mit ihrer diskriminierenden und ewig gestrigen Haltung die längst überfällige echte Gleichstellung homosexueller Paare.“

Bemerkenswert sei, dass die SPD erst jetzt im Hinblick auf die Bundestagswahl merke, dass – obwohl sie Teil der Bundesregierung ist - trotzdem die Mehrheit im Bundestag für eine Gleichstellung längst existiere, so Wilken. Viele Paare warteten schon lange auf die Möglichkeit, eine klassische Ehe mit allen damit zusammenhängenden Vorteilen eingehen zu können.

Wilken: „Nun hoffen wir für die queere-Community, dass die Gleichstellung zügig und umfassend umgesetzt wird. Selbstverständlich muss im gleichen Schritt auch die Volladoption seitens gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht werden.“

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